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Die besten Partnervermittlungen 2022 

Alle hier vorgestellten Partnerbörsen werden von uns sorgfältig ausgewählt. Jedes Portal wird ausgiebig und gründlich getestet. Jedes Portal wird hierbei von A-Z durch einen weiblichen und einen männlichen Tester geprüft. Wir haben uns für eine Doppeltestung entschieden, da hierdurch viele Features und interkommunikative Abläufe sicher erprobt und nachvollzogen werden können. Das Ergebnis ist einer der ausführlichsten Portaltest in Deutschland.

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Seit 2003 mit 3-4 millionen Mitglieder Deutschlandweit. Das Portal mit 70% Akademikeranteil. Ausgewogene Geschlechterverteilung:  53% Fauen und 47% Männer

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Seit 2000 mit über 5.4 Millionen Mitglieder Deutschlandweit. Hervorragend für ernsthafte und langfristige Beziehungen.

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Seit 2008 mit 2,8 Millionen Mitglieder Deutschlandweit. Seriös, erfolgversprechend und mit vergleichsweise niedrigere Kosten.

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Partnerbörsen sind heutzutage in aller Munde. Und das ist kein Wunder: Mehr als 17 Millionen der Deutschen sind single. Der Wunsch nach einer Beziehung ist meistens vorhanden, bleibt wegen des stressigen modernen Lebensstils aber auf der Strecke.

 

Wie genau funktionieren Partnerbörsen und für wen eignen sie sich? Welche Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Anbietern? Was ist bei der Auswahl, Registrierung und Profilerstellung zu beachten? Wie ist der weitere Ablauf, nachdem es online „gefunkt“ hat? In diesem ausführlichen Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um im Netz Ihre große Liebe zu finden.

Inhaltsverzeichnis
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    Was ist eine Partnerbörse?

    Partnerbörsen sind Internetportale für Singles, die auf der Suche nach einer festen Beziehung sind. Wie dabei die Online-Partnersuche abläuft und welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Portalen gibt klären wir hier im Detail.

    Wie funktionieren Partnerbörsen?

    Eine Online-Partnerbörse ist ein soziales Netzwerk, das darauf ausgelegt ist, Singles bei der Partnersuche zu unterstützen. Um die Funktionen nutzen zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Dazu erstellen Sie sich einen Account und legen ein Profil an. In diesem geben Sie Details zu Ihren Vorstellungen an, hinterlegen eine Personenbeschreibung von sich und laden Fotos hoch. Auf die Weise können sich andere registrierte Nutzer einen ersten Eindruck von Ihnen verschaffen und mit Ihnen in Kontakt treten.

     

    Die Basis, um in einer Partnerbörse fündig zu werden, stellt ein wissenschaftlich fundierter Persönlichkeitstest dar. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Fragensammlung zu Ihrem Charakter, Ihren Ansichten, Prioritäten, Interessen und Ihrer Lebensweise. Auf der Basis Ihrer Antworten wird nach sorgfältiger Analyse Ihre Partnerschaftspersönlichkeit ermittelt.

     

    Bei der Beantwortung gibt es kein Richtig oder Falsch: Entscheidend ist, dass Ihre Angaben ehrlich sind. Denn das Ziel besteht darin, Ihnen Partnervorschläge zu unterbreiten, die wirklich zu Ihnen passen. Flunkereien, mit denen Sie vermeintlich „gut abschneiden“, helfen Ihnen an dieser Stelle nicht weiter.

     

    Je nach Portal können Sie auch aktiv nach Personen suchen, die Ihren Vorstellungen entsprechen, und sie kontaktieren. Dies kann direkt in Form einer Nachricht erfolgen oder durch Funktionen wie „Zuzwinkern“, „Winken“, „Anlächeln“ und so weiter. Mit Hilfe von Such- und Filterfunktionen können Sie sich gezielt Personen anzeigen lassen, die Ihrer Zielgruppe entsprechen. Auch Ihre Partnervorschläge können Sie mit Hilfe detaillierter Filtermechanismen eingrenzen.

     

    Ist Ihr virtuelles Gegenüber ebenfalls an Ihnen interessiert, werden in der Regel zunächst einige Nachrichten ausgetauscht. Stimmt die virtuelle Chemie, kann das Gespräch auf ein privates Medium verlegt werden, beispielsweise ein Chatprogramm oder (Video-) Telefonat. Je nach Lust und Laune ist natürlich auch gleich ein persönliches Treffen möglich: Letztendlich steht und fällt ohnehin alles mit dem Eindruck, den zwei Personen im echten Leben voneinander gewinnen.

     

    Wie unterscheiden sich Partnerbörsen von Singlebörsen?

    Obwohl die beiden Begriffe oft synonym gebraucht werden und fließend ineinander übergehen können, gibt es doch einen entscheidenden Unterschied: In den meisten Singlebörsen dominiert die eigenständige Partnersuche durch die Mitglieder; während es zum Service der Partnerbörsen gehört, ihren Usern direkte Partnervorschläge zu unterbreiten. Hintergrund ist, dass Mitglieder von Singlebörsen oft lockerer an die Partnersuche herangehen und das Ergebnis einfach auf sich zukommen lassen. Das gleiche gilt für Kontaktbörsen oder Casual-Dating-Portale, in denen die Atmosphäre noch ungezwungener ist und vor allem erotische Abenteuer im Vordergrund stehen.

     

    Wer sich hingegen in einer Partnerbörse registriert, ist ausschließlich an einer langfristigen, ernsthaften Beziehung interessiert. Hier spielt es also eine große Rolle, dass zwei Personen charakterlich miteinander harmonieren und ähnliche Vorstellungen von ihrer Zukunft haben. Dementsprechend umfangreich und auf die einzelnen Mitglieder abgestimmt sind die Serviceleistungen: Von der manuellen Verifizierung der Profile über komplexe Matching-Algorithmen bis hin zu detaillierten psychologischen Persönlichkeitstests. Daraus ergibt sich, dass Partnerbörsen in der Regel kostenpflichtig sind; zumindest dann, wenn ein Mitglied ihre Funktionen ohne Einschränkungen nutzen möchte.

     

    Umgekehrt haben die mit der Nutzung verbundenen Kosten zur Folge, dass sich von vornherein nur Personen registrieren, die tatsächlich ernsthaftes Interesse an einer Partnerschaft haben. Personen, denen eine (baldige) Beziehung eher unwichtig ist, die sich lediglich ein Abenteuer wünschen oder schlichtweg neugierig sind, investieren in aller Regel keine Kosten in eine Mitgliedschaft.

     

    Ferner sind die Kosten mit einer gewissen Vorauswahl verbunden, die eine allgemeine Anhebung des Bildungs- und Gehaltsniveaus zur Folge hat: Geringverdienende Personen sowie Menschen ohne festen Job können sich eine Mitgliedschaft schlichtweg nicht leisten oder müssten zu große Abstriche machen, um die notwendigen Kosten zu investieren.

     

    Der Altersdurchschnitt ist in Partnerbörsen höher als in Singlebörsen. Auch dies ist einerseits auf das tendenziell geringere Einkommen jüngerer Personen zurückzuführen; andererseits darauf, dass die meisten jungen Menschen es mit einer langfristigen Partnerschaft weniger eilig haben, noch gar keine möchten oder entspannter gegenüber „Fehlschlägen“ sind. Letztlich lernen jüngere Personen generell mehr neue Menschen kennen als ältere; sei es durch Schule, Studium, Partys oder häufiges Ausgehen mit Freunden. Dadurch bieten sich ihnen mehr Gelegenheiten, ihre Liebe im echten Leben zu finden.

     

    Partnerbörsen mit bestimmten Zielgruppen

    Die meisten Partnerbörsen sind für alle Singles geeignet: Besondere Vorlieben sowie die sexuelle Orientierung werden bei der Unterbreitung von Partnervorschlägen ebenso berücksichtigt wie der Wohnort und die gewünschte Altersspanne.

    Daneben gibt es aber auch spezielle Partnerbörsen, die von vornherein ganz bestimmte Zielgruppen ansprechen. Kriterien können beispielsweise sein:

    • Regionalität
    • Altersgruppe, z.B. 50+
    • Sexuelle Orientierung, z.B. Homo- oder Transsexualität
    • Krankheit oder Behinderung
    • Religion
    • Beruf
    • Hobbys
    • Interessen: z.B. für Hundebesitzer
    • Ernährung, z.B. vegetarisch oder vegan
    • Übergewicht
    • Körpergröße
    • Familienverhältnisse: z.B. für Alleinerziehende, Verwitwete

     

    Ist Ihnen eine bestimmte Gemeinsamkeit sehr wichtig oder legen Sie Wert auf etwas, das sich eher selten findet, ist eine spezialisierte Partnerbörse womöglich genau das Richtige für Sie. In Portalen mit bestimmten Zielgruppen ist nicht nur die relative Zahl passender Mitglieder höher, sondern oft auch die absolute.

    Partnerbörsen damals und heute

    Partnervermittlungen gibt es vermutlich seit Anbeginn der Menschheit. Obwohl das Ziel im Großen und Ganzen immer dasselbe war – nämlich den Partner fürs Leben zu finden – haben sich der Ablauf und die Prioritäten im Laufe der Zeit natürlich gravierend verändert. Wie haben sich Partnerbörsen über die Jahrtausende entwickelt und wie beliebt sind sie heute?

    Die Geschichte der Partnerbörsen

    In den vergangenen Jahrtausenden basierten Ehen nicht auf Liebe oder dem Wunsch von Braut und Bräutigam, sondern wurden von den Eltern, in erster Linie den Vätern, arrangiert. Relevant für die Partnerwahl waren beispielsweise die finanzielle Situation, das gesellschaftliche Ansehen sowie politische Interessen der beteiligten Familien. Nur wer keinen Vormund hatte, durfte seinen Partner selber aussuchen. In den höheren Schichten der Gesellschaft war es allerdings nicht unüblich, stattdessen eine Vertrauensperson auf die Suche zu schicken.

     

    Im Mittelalter und in der Neuzeit kamen vermehrt Bälle und Feste in Mode, die dazu dienten, Kontakte zu knüpfen und potentielle Ehepartner zu finden. Die Teilnehmer hatten in der Regel ein hohes gesellschaftliches Ansehen.

     

    Ab 1945 änderten sich die gesellschaftlichen Strukturen gravierend, wodurch gewerbsmäßige Partnervermittlungen plötzlich sehr gefragt waren. Sie wurden überwiegend von den suchenden Personen selber in Anspruch genommen – und nicht mehr von ihren Eltern. Bis in die 60er-Jahre hatte die Familie bei der Partnerwahl allerdings für gewöhnlich noch immer ein Mitspracherecht.

     

    Die erste computerbasierte Partnervermittlung wurde im Jahr 1965 durch zwei amerikanische Studenten gegründet. Das Anmeldeformular beinhaltete 75 Fragen, die es zu beantworten galt. Auf dieser Basis erstellten die Anbieter dem Teilnehmer zum Preis von $3 eine Liste mit computergenerierten Partnervorschlägen. Die Idee der virtuellen Partnervermittlung war somit geboren, steckte jedoch erst in ihren Kinderschuhen.

     

    Rege genutzt wurden hingegen kurze Zeit später die konventionellen. Sie erfreuten sich ab den 70er-Jahren einer großen Beliebtheit, die bis zum Ende der 80er-Jahre anhielt. Da viele Vermittlungsagenturen die noch bestehende Marktlücke nutzten, um sich ohne zufriedenstellende Leistung an den Mitgliedern zu bereichern, erfolgte 1972 eine Gesetzesänderung. Diese stellte Partnervermittlungsverträge mit Wetten und Glücksspielen auf eine Stufe (Paragraph 656 BGB). Dadurch wurde dubiosen Anbietern das Geschäft erheblich erschwert.

     

    Private Partnerannoncen fanden sich zur damaligen Zeit vor allem in Tageszeitungen und im Fernsehen.

     

    Es vergingen weitere 30 Jahre, bis 1995 das Internet allmählich Einzug in die privaten Haushalte fand und die erste Website für Online Dating das Licht der Welt erblickte. Damit begann eine neue Ära im Bereich der Partnervermittlung.

     

    Ab dem Ende der 90er-Jahre erlebten Online-Partnerbörsen einen gigantischen Aufschwung: Die Zahl der privaten Internetnutzer vervielfachte sich innerhalb kurzer Zeit, komplexe Web-Anwendungen wurden zur Routine. Für Menschen, die sich nach einer Beziehung sehnten, war es nun ein Leichtes, sich von zu Hause aus auf Partnersuche zu begeben und dabei die volle Übersicht und Kontrolle zu behalten: Um die notwendigen Angaben, Aktualisierungen, Sucheinstellungen und Kontaktaufnahmen kümmerte sich der Suchende fortan selbst. Agenturen, die ihren Nutzern Partnervorschläge unterbreiteten, versandten diese per E-Mail. Die Vorschläge basierten dabei auf den konkreten Wünschen des Nutzers.

     

    Psychologische Persönlichkeitstests, die den Fokus auf miteinander harmonierende Charaktereigenschaften ermöglichten, wurden erstmals im Jahr 2001 von Partnerbörsen eingesetzt. Damit war das Grundprinzip der modernen Partnervermittlung geboren.

     

    2009 erschien die erste Handy-App, die Geolocation anwandte, um dem Nutzer potenzielle Partner in erreichbarer Nähe anzuzeigen. Ein weiterer Meilenstein in der „Karriere“ der Single- und Partnerbörsen war gelegt. Die besagte App trug den Namen Grindr und richtete sich speziell an Schwule. 2012 folgte das Pendant für heterosexuelle Personen: Tinder.

    Partnerbörsen im Trend

    Seit 2013 hat sich die Mitgliederzahl in virtuellen Partnerbörsen mehr als verdreifacht. Heutzutage steht das Internet nach dem Freundeskreis auf Platz 2 als Antwort auf die Frage, wie Paare sich kennengelernt haben: Umfragen zufolge hat jede dritte Beziehung und jede sechste Ehe ihre Anfänge im Netz. Bei homosexuellen Paaren sind es sogar über 70 Prozent [1]. Wenn man davon ausgeht, dass nicht jedes Paar „zugibt“, sich im Internet kennen gelernt zu haben, muss von entsprechend höheren Zahlen ausgegangen werden.

     

    Erfreulicherweise steigt die allgemeine Akzeptanz gegenüber Partnerbörsen jedoch immer mehr: Laut einer in der Schweiz durchgeführten Umfrage betrachten 58 Prozent der Bevölkerung das Internet als gängige Methode, seinen Lebenspartner kennenzulernen [2]. Diese Offenheit gegenüber der digitalen Partnersuche spiegelt sich auch in anderen Studien wider: 53 Prozent der Deutschen, die auf der Suche nach der großen Liebe sind, sollen ihr Glück im Internet probieren [3]. 10 Prozent der Deutschen sind zu diesem Zweck in kostenpflichtigen Portalen registriert. Demgegenüber zahlen in den USA 14 Prozent der Bevölkerung für die Partnersuche im Internet [4].

     

    Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist das Flirten im Netz besonders beliebt: 47 Prozent der Personen zwischen 16 und 29 Jahren haben sich schon einmal im Onlinedating versucht, ebenso 39 Prozent der 30- bis 49-Jährigen, 35 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und 11 Prozent der Über-65-Jährigen [5]. Allerdings bevorzugen die jüngeren Generationen kostenlose Singlebörsen, während die älteren mehr Wert auf langfristige Beziehungen legen und sich zu diesem Zweck in Partnerbörsen anmelden.

    Ist eine Partnerbörse das Richtige für mich?

    Mann vor einer Abzweigung. Ist eine Partnerbörse das richtige oder das falsche für mich
    Mann vor einer Abzweigung. Ist eine Partnerbörse das richtige oder das falsche für mich

    Ist eine Partnerbörse das Richtige oder Falsche für mich? | Quelle: © fotogestoeber - Adobe Stock

    Das Konzept, seinen zukünftigen Partner online kennenzulernen, sagt nicht jedem zu: Manchen Personen fällt es im echten Leben leichter, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Sympathie zu gewinnen; andere können mit dem Internet schlichtweg wenig anfangen. Bevor Sie alles auf eine Karte setzen und einer kostenpflichtigen Partnerbörse beitreten, sollten Sie sich daher überlegen, ob diese Art des Kennenlernens zu Ihnen passt.

    Welche Vorteile hat die Partnersuche im Internet?

    Warum kann es ratsam sein, seinen Partner im Netz zu suchen? Die Online-Suche punktet gegenüber der im echten Leben mit einigen Vorteilen:

    • Geringer Zeitaufwand
    • Zeitliche Flexibilität
    • Unmissverständlicher Beziehungsstatus
    • Informationen bereits vor der Kontaktaufnahme
    • Riesige Auswahl
    • Filtermöglichkeiten
    • Unkomplizierte Kontaktaufnahme

     

    „Geringer Zeitaufwand“ mag pragmatisch klingen, kann aber durchaus ein Grund dafür sein, sich in einer Partnerbörse anzumelden: Suchen und Flirten über das Internet funktioniert immer und überall, auch von unterwegs, spontan auf der Couch, in einem kurzen Zeitfenster und ohne sich vorher herauszuputzen. Wer beruflich, privat oder aufgrund seines Studiums stark eingespannt ist, hat häufig nicht die Zeit oder Energie zum regelmäßigen Ausgehen. Diesen Menschen kommt es oftmals entgegen, erste Kontakte spontan und ohne größeren Zeitaufwand zu knüpfen; und sich dabei von vornherein auf Personen zu beschränken, die es auch wirklich ernst meinen.

     

    Ein verwandter Vorteil ist die zeitliche Flexibilität: Partnervorschläge anschauen und Nachrichten verfassen klappt an jedem Wochentag und zu jeder Uhrzeit; und wenn man nur fünf Minuten hat, geht man danach einfach wieder offline. Online Dating erfordert keinerlei Planung, Vorbereitung oder Verabredung: Wenn es gerade passt, wird man aktiv, solange man eben Zeit und Lust hat. Aufbrezeln, Fahrwege und die höfliche Einplanung großzügiger Zeitfenster entfallen. Die maximale Flexibilität, die Partnerbörsen ermöglichen, kommt nicht nur denjenigen zugute, die tatsächlich wenig Zeit haben; sondern auch denjenigen, die jede freie Minute für die Partnersuche nutzen möchten oder schlichtweg bequem sind.

     

    Der unmissverständliche Beziehungsstatus ist ein enormer Vorteil der Partnerbörsen: Wer sich dort anmeldet, ist definitiv erstens single und zweitens auf der Suche nach einer Partnerschaft. Seinen ganzen Mut zusammennehmen, eine Person ansprechen und dann erfahren, dass sie entweder vergeben ist oder aus anderen Gründen kein Interesse hat? Unangenehme Situationen wie diese sind in einer Partnerbörse nicht zu befürchten.

     

    Bereits vor der Kontaktaufnahme Informationen zu erhalten, ist nicht nur in Bezug auf den Beziehungsstatus von Vorteil: Auch Charaktereigenschaften, Interessen, Hobbys, Wünsche und Vorstellungen von der künftigen Beziehung entscheiden darüber, ob die Partnerschaft funktionieren kann oder nicht. Das bedeutet: Wer beim Ansehen eines Profils feststellt, dass die Person nicht zu Ihm passt, kontaktiert sie gar nicht erst. Das spart Zeit und vermeidet Enttäuschungen.

     

    Die nahezu grenzenlose Auswahl an potenziellen Partnern ist zwar im Internet theoretisch nicht größer als im echten Leben; aber nur online finden Sie auf einen Schlag eine solche Fülle an Personen, von denen sofort feststeht, dass sie Ihren Vorstellungen entsprechen. Nirgendwo im echten Leben erwarten Sie alle infrage kommenden Personen an einem Ort versammelt; und ebenso wenig können Sie all diejenigen, die nicht passen, automatisch ausblenden.

     

    Dank der Filtermöglichkeiten im Netz werden Suchende auch dann fündig, wenn sie sehr spezielle Ansprüche oder eine besondere sexuelle Orientierung haben. Egal wie wenig Menschen für diese Personen prozentual infrage kommen, die Partnerbörse findet sie mühelos und präsentiert dem Suchenden eine Auswahl.

     

    Die unkomplizierte Kontaktaufnahme ist vor allem für Personen hilfreich, denen es schwerfällt, auf fremde Menschen zuzugehen. Angst vor einer Blamage kann dabei ebenso eine Rolle spielen wie die Befürchtung, die andere Person könnte sich bedrängt fühlen. In einer Partnerbörse steht man seinem Gesprächspartner nicht persönlich gegenüber: Somit besteht kein Grund zur Sorge, dass etwa umstehende Personen neugierig mithören könnten, man die angesprochene Person in eine unangenehme Lage versetzen oder einen peinlichen Korb kassieren könnte.

    Für wen eignen sich Partnerbörsen?

    Partnerbörsen richten sich speziell an Personen, die auf der Suche nach einer langfristigen und ernsthaften Beziehung sind. Wer locker an die Sache herangehen möchte oder sich noch nicht sicher ist, ist in einer Singlebörse besser aufgehoben. Gründe, aus denen sich Menschen bei einer Partnerbörse registrieren, sind zum Beispiel:

     

    • Erfolglose Suche im echten Leben
    • Schlechte Erfahrungen mit Real-Life-Dates
    • Wenig Kontaktmöglichkeiten im echten Leben
    • Introvertierter Charakter
    • Dringender Wunsch, jemanden kennenzulernen
    • Spezielle Vorlieben oder Prioritäten
    • Nicht-heterosexuelle Orientierung
    • Wenig Zeit

     

    Erfolglose Suche im echten Leben: Menschen, die bereits seit längerer Zeit vergeblich nach einem Partner suchen, weichen oft auf das Internet aus, um dort ihr Glück zu versuchen. Viele sehen darin die Chance, einen anderen (besseren) ersten Eindruck bei ihrem Gegenüber zu erwecken als im „Real Life“, eine Person mit denselben Interessen kennenzulernen oder einfach aufgrund der großen Auswahl jemanden zu finden.

     

    Der ausbleibende Erfolg kann auch mit schlechten Erfahrungen in Verbindung stehen: Einige Menschen geraten wiederholt an denselben ungeeigneten „Typ Partner“; beispielsweise an Personen, die es nicht ernst meinen, von denen sie ausgenutzt oder betrogen werden. In einer Partnerbörse stehen die Chancen erheblich besser, jemanden mit denselben Zielen zu finden und nicht unterbewusst auf Signale anzuspringen, die in einer Enttäuschung münden.

     

    Zudem spielen die Charaktereigenschaften in einer Partnerbörse bereits bei der Vorauswahl eine entscheidende Rolle, während im echten Leben meist das Aussehen und die Ausstrahlung überwiegen. Negative Eigenschaften kommen dann oft erst zum Vorschein, wenn bereits Gefühle im Spiel sind.

     

    Wenig Kontaktmöglichkeiten im echten Leben: Verglichen mit dem Freundeskreis junger Menschen ist der älterer Personen oft überschaubar. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, über Freunde jemanden kennenzulernen. Aber auch Personen, die beispielsweise gerade umgezogen sind, haben am neuen Wohnort mitunter noch keine sozialen Kontakte. Alleine auszugehen, kommt für viele Menschen nicht infrage. Kontakte über das Internet aufzubauen, ist dagegen ein Kinderspiel.

     

    Ein introvertierter Charakter ist ein häufiger Grund dafür, weshalb das Kennenlernen neuer Menschen und erst recht das Flirten schwerfallen. Die Hemmschwelle, jemandem aus der Distanz eine wohlüberlegte Nachricht zu schreiben, ist dagegen äußerst gering. Auf die Weise können auch schüchterne Charaktere schnell und komfortabel Kontakte knüpfen.

     

    Dringender Wunsch, jemanden kennenzulernen: Vor allem ältere Personen, die schon lange single sind, möchten oft „endlich“ jemanden finden. Einfach abzuwarten, bis einem der Traumpartner vielleicht durch Zufall über den Weg läuft, ist dann keine Option mehr. Stattdessen möchten diese Personen möglichst bald einen Partner finden, mit dem sie eine langfristige Beziehung eingehen können.

     

    Spezielle Vorlieben oder Prioritäten: Wer jemanden sucht, der ein ungewöhnliches Hobby oder Interesse mit ihm teilt, hat es im echten Leben oft schwer. Auch Personen, die auf etwas ganz Bestimmtes großen Wert legen, suchen mitunter die Nadel im Heuhaufen: Denn bevor sie feststellen, dass die jeweils andere Person nicht ihren Vorstellungen entspricht, haben sie oft bereits viel Mühe investiert. In einer Partnerbörse ist der zeitliche Ablauf umgekehrt: Zuerst werden Vorstellungen geäußert und Filterfunktionen eingesetzt; erst dann kommt eine Kontaktaufnahme zustande. Wenn ein Profil nicht passt, wird es entweder gar nicht erst angezeigt oder der Betrachter sieht auf den ersten Blick, woran er ist. Auch wählerische Personen haben dadurch nahezu immer eine gute Auswahl an potenziell passenden Partnern vor sich.

     

    Nicht-heterosexuelle Personen haben es im echten Leben oft schwer, einen Partner zu finden: Die große Mehrzahl der Personen kommt für eine Beziehung nicht infrage; und denen, die gleichermaßen orientiert sind, steht es meist nicht auf die Stirn geschrieben. Wer keine einschlägigen Locations aufsuchen möchte, greift daher in den meisten Fällen auf das Internet zurück, welches die Vorauswahl für ihn trifft.

     

    Wenig Zeit: Wem ganz einfach die Zeit dafür fehlt, sich im echten Leben auf die Suche zu begeben, findet im Netz oft eine gute Alternative.

     

    Erkennen Sie sich in einem dieser Typen wieder? Dann könnten Sie in einer Partnerbörse gut aufgehoben sein!

     

    Welche Nachteile hat die Partnersuche im Netz?

    Noch immer haben Partnerbörsen mit vielen Vorurteilen zu kämpfen; und Personen, die dort aktiv sind, werden teilweise belächelt. Die zunehmende Beliebtheit der Portale beweist jedoch, dass sich das Bild allmählich wandelt und die Offenheit gegenüber der Online-Partnersuche steigt. Dennoch gibt es natürlich – neben den zahlreichen Vorteilen – durchaus auch Nachteile.

     

    Dazu gehören:

    • In einigen Portalen: Animationsprofile
    • Kriminelle Absichten einzelner Mitglieder
    • Einschränkungen in der Kommunikation
    • Überzogene Erwartungshaltung
    • Kosteninvestition

     

    Von der Partnerbörse selbst erstellte Fake-Profile, auch als Animateure bezeichnet, dienen als „Lockvögel“ insbesondere für die männlichen Nutzer. Sie täuschen Interesse vor, animieren die Mitglieder zur Nutzung kostenpflichtiger Funktionen und sollen sie „warmhalten“, damit sie das Portal möglichst lange nutzen. Nicht alle Portale erwähnen den Einsatz von Animateuren in ihren AGB. Daher lohnt es sich, vor dem Abschluss einer Mitgliedschaft verschiedene Bewertungen und Testberichte zu der jeweiligen Partnerbörse zu lesen. Wenn die Verwendung von Fake-Profilen in den AGB erwähnt wird, dann möglicherweise unter schwammigen Begriffen wie „moderierter Dienst“.

     

    Kriminelle sind in kostenpflichtigen Partnerbörsen mit Profilverifizierung zwar die Ausnahme, aber nicht unmöglich. Die Anonymität der Internets erschwert die Verfolgung der begangenen Straftaten erheblich. Sogenannte Romance Scammer spielen anderen Mitgliedern Interesse oder Gefühle vor, um sie dazu zu bewegen, ihnen Geld zu überweisen; beispielsweise aufgrund einer vorgetäuschten Notsituation oder um die vermeintliche Anreise zum vereinbarten Date zu finanzieren. Derartige Vorfälle können Sie vermeiden, indem Sie einer Bitte um Geld unter keinen Umständen nachkommen.

     

    Neben finanziellem Betrug kommt es immer wieder zu Fällen von Erpressung: Kriminelle Mitglieder animieren ihren Gesprächspartner dazu, ihnen erotische Fotos von sich zu schicken oder sich live vor der Kamera zu entkleiden. Anschließend drohen sie mit der Veröffentlichung des Bild- oder Filmmaterials, sofern ihre finanziellen Forderungen nicht erfüllt werden. Auch hier gilt also: Lehnen Sie derartige „Vorschläge“ grundsätzlich ab.

     

    Das Risiko eines sexuellen Übergriffs ist beim Date mit einer Online-Bekanntschaft grundsätzlich nicht höher als beim Treffen mit einer Person, die Sie im echten Leben kennengelernt haben. Die wichtigste Vorbeugemaßnahme besteht darin, das erste Treffen an einem öffentlichen Ort zu vereinbaren, an dem sich viele Menschen aufhalten. Erst, wenn Sie einen guten Eindruck von Ihrem Partner in spe gewonnen haben und sich eine gewisse Vertrauensbasis aufgebaut hat, sollten Sie zu einer privateren Örtlichkeit wechseln.

     

    Einschränkungen in der Kommunikation sind beim Online-Dating nicht zu vermeiden: Menschen, die sich im echten Leben gegenüberstehen, kommunizieren zu 90 % nonverbal. Diese Kommunikationsmechanismen verlaufen unterbewusst und haben einen entscheidenden Einfluss darauf, ob wir jemanden sympathisch finden und für vertrauenswürdig halten.

     

    Neben dem Inhalt unserer Worte spielen diverse Kriterien eine Rolle:

    • Akustisch: Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit, Wortbetonung, Sprachmelodie, spontane Wortwahl
    • Optisch: Kleidung, Pflegezustand, Körperhaltung, Mimik, Gestik
    • Olfaktorisch: Körpergeruch, Nutzung von Deo, Parfüm, Rasierwasser oder duftendem Haarshampoo
    • Sonstiges: Verhalten, Reaktionen, Gangart, Distanz

     

    Sie sehen: Die allermeisten Bestandteile der Kommunikation entfallen im Schriftverkehr gänzlich; und jeder einzelne von ihnen kann während des persönlichen Kennenlernens dazu führen, dass unser Eindruck von der Attraktivität der jeweiligen Person ins Gegenteil umschlägt. Je vielseitiger Kommunikation stattfindet, desto realistischer beurteilen wir unseren Gesprächspartner: Bereits ein Telefonat ist hilfreich, um ihn auf akustische Ebene einschätzen zu können. Bei einem Videochat kommen die optischen Merkmale, das Verhalten und das Reaktionsverhalten hinzu. Einige Kriterien, allen voran die olfaktorischen Eindrücke, sind hingegen ausnahmslos während eines persönlichen Treffens wahrnehmbar.

     

    Bei einigen Nutzern von Partnerbörsen entsteht relativ bald eine utopische Erwartungshaltung: Die Matching-Algorithmen und Filtermöglichkeiten vermitteln den Eindruck, sich den „perfekten“ Partner regelrecht „zusammenbasteln“ zu können. Je wählerischer wir filtern, desto höher sind unsere Erwartungen an die Personen, die noch übrigbleiben. Das Streben nach Perfektion ist bei der Partnersuche jedoch der falsche Weg: Denn zu hundert Prozent vermeiden lassen sich Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse und Ärger in keiner Partnerschaft.

     

    Unrealistische Ansprüche an den vermittelten Partner führen daher früher oder später zu Enttäuschungen. Einige Personen neigen auch dazu, ihren (potenziellen) Partner bereits bei der kleinsten Unstimmigkeit aufzugeben: Immerhin könnte schon nach dem nächsten Mausklick jemand „Besseres“ auf der Bildfläche erscheinen.

     

    Was lässt sich daraus schlussfolgern? Wenn bei Ihnen und Ihrem Gesprächspartner die Chemie stimmt: Bleiben Sie dran! Freuen Sie sich über die Chance auf eine harmonische Partnerschaft; und denken Sie nicht darüber nach, inwiefern die andere Person nicht Ihrem Idealbild entspricht oder ob man sie vielleicht noch „toppen“ könnte.

     

    Dass die Mitgliedschaft in einer seriösen Partnerbörse mit Kosten verbunden ist, lässt sich nicht bestreiten. Bedenken Sie jedoch, dass auch die Partnersuche im echten Leben nicht unbedingt gratis ist: Fahrkosten, der Eintritt für den Club und die Ausgaben für Getränke summieren sich schnell, wenn Sie regelmäßig ausgehen.

    Wie kann ich testen, ob Partnerbörsen zu mir passen?

    Nicht jeder Mensch kommt gleichermaßen gut in sozialen Netzwerken zurecht. Unter anderem fällt es vielen Personen schwer, ihr Gegenüber anhand eines virtuellen Gesprächs einzuschätzen; oder sich umgekehrt so zu verhalten, dass der gewünschte Eindruck entsteht.

     

    Obwohl die gegenseitige Einschätzung beim Austausch von Nachrichten grundsätzlich nur eingeschränkt möglich ist (siehe oben), kann man doch ein gewisses Gespür für virtuelle Kommunikation besitzen. Möglicherweise haben Sie die Erfahrung schon einmal gemacht: Wenn wir mit jemandem chatten, mit dem wir vorher ausschließlich persönliche Gespräche geführt haben, finden wir ihn daraufhin oft mehr oder weniger sympathisch als zuvor. Entscheidend können beispielsweise die Orthographie, die Wortwahl, die Nutzung von Emojis sowie die Länge und Anzahl der Nachrichten sein.

     

    Weiterhin gilt es herauszufinden, ob Sie mit dem Aufbau und den Features von Partnerbörsen zurechtkommen; sowohl allgemein als auch bezogen auf das konkrete Portal. Kostenlose Schnupperzeiträume sind die ideale Möglichkeit, um erste Erfahrungen zu sammeln, ohne direkt Geld zu investieren.

     

    Alternativ bieten viele Partnerbörsen kostenlose Mitgliedschaften an, die bei Interesse zu einer Premiummitgliedschaft aufgestockt werden können. Ob eine Basismitgliedschaft zum Austesten sinnvoll ist, kommt darauf an, welche Einschränkungen damit einhergehen: Sind wichtige Funktionen nicht nutzbar, lässt sich kaum beurteilen, ob sich eine Premiummitgliedschaft rentieren würde. Sind bestimmte Features hingegen lediglich in der Häufigkeit oder Dauer ihrer Nutzung eingeschränkt, können Sie sich einen guten Eindruck von ihnen machen.

     

    Während der Testphase sollten Sie für sich Folgendes klären:

     

    • Habe ich den Eindruck, andere Mitglieder anhand ihres Profils einigermaßen einschätzen zu können? Habe ich ein unterschiedliches „Bauchgefühl“ beim Ansehen verschiedener Profile?
    • Gelingt es mir, mit anderen Mitgliedern in Kontakt zu treten? Kommen rege Unterhaltungen zustande? Oder habe ich Mühe, die Gespräche am Laufen zu halten?
    • Gefällt mir die Vorstellung, meine Gesprächspartner möglichst bald persönlich kennenzulernen? Oder tendiere ich dazu, das Treffen hinauszuzögern?
    • Macht das Portal einen seriösen Eindruck? Bin ich zufrieden mit seinem Aufbau, seinem Konzept und den angebotenen Funktionen?
    • Macht mir die Nutzung des Portals Spaß und habe ich das Gefühl, dass sie sich für mich lohnt?

     

    Lassen Sie sich dabei nicht von einer hohen Anzahl an Mitgliedern oder Partnervorschlägen täuschen: Entscheidend ist, dass Sie am Ende tatsächlich ins Gespräch mit anderen Mitgliedern kommen. Sagt Ihnen Ihre Intuition, dass Sie in einem Portal keinen Erfolg haben werden, testen Sie lieber ein anderes, anstatt halbherzig eine Mitgliedschaft abzuschließen.

    Premiummitgliedschaft: Das erwartet Sie

    Im Gegensatz zu Single- und Kontaktbörsen, die häufig kostenlos sind, ist eine Mitgliedschaft in den allermeisten Partnerbörsen mit Gebühren verbunden. Dies liegt vor allem an den sehr aufwändigen Serviceleistungen; zum Beispiel dem Angebot wissenschaftlich fundierter Persönlichkeitstests, der Verifizierung jedes einzelnen Profils und der Qualität des Kundenservice.

     

    Basis- vs. Premiummitgliedschaft: Unterschiede in den Funktionen

     

    Das Grundprinzip der Partnerbörsen ist fast immer dasselbe: Sie registrieren sich, bestätigen die Registrierungs-Mail, führen einen Persönlichkeitstest durch und füllen Ihr Profil aus. Anschließend erhalten Sie Partnervorschläge, die Sie nach Ihren Vorlieben und Wünschen filtern können. Nun können Sie mit den Mitgliedern, die Sie interessieren, in Kontakt treten.

     

    Wie viele dieser Funktionen (unbegrenzt) kostenfrei sind, hängt vom jeweiligen Portal ab. Die Profilerstellung und das Erhalten von Partnervorschlägen sind in aller Regel gratis, ebenso die aktive Suche und meist das Ansehen von Profilen. Funktionen, für deren Nutzung häufig eine Premiummitgliedschaft erforderlich ist, sind:

     

    • Austausch von Nachrichten
    • Detaillierte Suche
    • Upload von Fotos
    • Flirt-Funktionen wie Zuwinken oder Zwinkern
    • Einsicht, wer Ihr Profil besucht hat
    • Detaillierte Profilansicht anderer Mitglieder

     

    Mögliche Einschränkungen einer Basismitgliedschaft sind, dass Sie nur eine bestimmte Anzahl an Profilen besuchen können, der Foto-Upload mengenmäßig begrenzt ist, Ihnen die Fotos anderer Mitglieder verpixelt angezeigt werden, nur ein Teil der Filtermöglichkeiten zur Verfügung steht oder dass Sie zwar eine Nachricht schreiben, aber die Antwort nicht lesen können.

     

    Einige Portale bieten besondere Premiumfunktionen an, zum Beispiel:

    • Schreiben in einem öffentlichen Chat
    • Anlegen einer Kontakt- / Favoritenliste
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    Was kostet eine Premiummitgliedschaft?

    Beim Abschluss einer Premiummitgliedschaft können Sie zwischen verschiedenen Abonnement-Zeiträumen wählen.

     

    Je nach Anbieter und Abonnement-Zeitraum können die Kosten stark variieren. Die nachfolgende Liste gibt die ungefähren monatlichen Kosten je nach gewählter Mitgliedschaftsdauer an.

     

    Gängig sind:

    • 1 Monat: 80-130 €
    • 3 Monate: 25-70 €
    • 6 Monate: 15-45 €
    • 12 Monate: 10-35 €
    • 24 Monate: 28-40 €

     

    Welcher Abo-Zeitraum sich am meisten rentiert, lässt sich vorab nur schwer einschätzen: Zwar kommen Sie deutlich günstiger dabei weg, von vornherein ein längeres Abonnement abzuschließen, als ein kürzeres nachträglich zu verlängern; doch sollten Sie Ihre große Liebe bereits nach kurzer Zeit finden, zahlen Sie anschließend für eine Mitgliedschaft, die Sie nicht mehr brauchen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein 1-Monats-Abo sehr hoch gepokert ist, 24 Monate hingegen oft nicht notwendig sind.

     

    Einige Portale bieten Vergünstigungen für bestimmte Personengruppen an. Beispiele sind Rabatte oder sogar komplett kostenlose Mitgliedschaften für Studenten, Auszubildende oder Alleinerziehende. Wenn Sie einer dieser Personengruppen angehören oder kostentechnisch limitiert sind, lohnt sich vor dem Abschluss einer Mitgliedschaft in jedem Fall ein aktueller Preisvergleich.

     

    Testphasen werden von vielen Anbietern entweder gratis oder zumindest sehr günstig angeboten. Sie umfassen meist zwei bis vier Wochen. Beachten Sie, dass eine solche Schnuppermitgliedschaft mitunter rechtzeitig gekündigt werden muss, da sie andernfalls in ein kostenpflichtiges Abonnement übergehen.

    Warum Kosten auch von Vorteil sind

    Partnerbörsen haben zweifelsohne ihren Preis. Was zunächst wie ein Nachteil wirkt, hat auf den zweiten Blick große Vorteile:

     

    • Gebührenpflichtigkeit bietet eine hervorragende Schutzfunktion gegen Fake- und Spamprofile, für die sich eine Kosteninvestition in aller Regel nicht rentiert.
    • Die verpflichtende Angabe von Zahlungsdaten schreckt Kriminelle ab, da anonyme Straftaten erheblich erschwert sind.
    • Wer Kosten in eine Mitgliedschaft investiert, hat in aller Regel ernsthaftes Interesse an einer Partnerschaft.
    • Premiumprofile sind in aller Regel aktiv: Wer das Portal nicht mehr nutzt, kündigt die Mitgliedschaft, da er ansonsten weiterhin zahlt.
    • Das tendenziell höhere Bildungs- und Gehaltsniveau der Mitglieder kommt den Vorstellungen vieler Nutzern entgegen.
    • Es gibt keine nervigen Werbeeinblendungen, die Sie bei Ihrer Partnerbörse stören.
    • Durch die Einnahmen kann das Portal eine erheblich bessere Servicequalität anbieten, zum Beispiel eine gute Erreichbarkeit und Schulung des Kundenservice, die Verifizierung jedes einzelnen Mitgliedes und die manuelle Kontrolle von Profilinhalten.

     

    Kostenlose Singlebörsen mögen im ersten Augenblick verlockend erscheinen; allerdings sind dort meist jede Menge falsche, inaktive oder Spaßprofile, Werbeanzeigen und teilweise Kriminelle zu finden, die Servicequalität lässt zu wünschen übrig, das Mitgliederniveau ist vergleichsweise niedrig und nur ein kleiner Teil der User ist tatsächlich an einer Langzeitbeziehung interessiert.

    Die richtige Partnerbörse finden

    Mann steht vor mehreren Türen als Symbolbild für die Aiswahl der richtigen Partnerbörse
    Mann steht vor mehreren Türen als Symbolbild für die Aiswahl der richtigen Partnerbörse

    Wahl der richtigen Partnerbörse | Quelle: © 1STunningART - Adobe Stock

    Haben Sie sich dazu entschlossen, Ihr Glück in einer Partnerbörse zu versuchen? Dann gilt es nun, den idealen Anbieter für Sie zu finden. Immerhin investieren Sie sowohl Kosten als auch viel Zeit in Ihre Mitgliedschaft.

    Partnerbörsen vergleichen: Worauf kommt es an?

    Obwohl sich alle Partnerbörsen vom Prinzip her ähneln, hat jede Seite ihren persönlichen Touch und schneidet in den verschiedenen Kategorien unterschiedlich gut ab. Bereits viele Websites haben sich der Aufgabe gewidmet, die einzelnen Anbieter genauer unter die Lupe zu nehmen und miteinander zu vergleichen. Derartige Testberichte sind eine hervorragende Möglichkeit, sich vorab einen Überblick zu verschaffen und zu erkennen, worin sich die verschiedenen Partnerbörsen im Detail unterscheiden.

     

    Um sicherzustellen, dass das Testergebnis auch Ihre persönliche Meinung widerspiegelt, empfiehlt sich eine Probemitgliedschaft. Den dafür zur Verfügung stehenden Zeitraum sollten Sie gut nutzen, um die jeweilige Partnerbörse kennenzulernen.

     

    Die folgenden Fragestellungen sind besonders relevant:

    • Finden Sie mühelos eine gute Auswahl an Mitgliedern, die Ihrer Zielgruppe entsprechen?
    • Bietet die Partnerbörse alle gängigen Funktionen an?
    • Gibt es attraktive zusätzliche Funktionen?
    • Wie sehen die Vertragsbedingungen aus?
    • Wann und wie ist der Kundenservice zu erreichen?
    • Ist die Seite übersichtlich und benutzerfreundlich aufgebaut?
    • Ist das Design ansprechend und ermöglicht eine entspannte Nutzung?
    • Gibt es störende Programmierfehler wie nicht funktionierende Links, vermeidbare Fehlermeldungen oder Überlagerungen und Verschiebungen im Design?

     

    Auch die größte Mitgliederzahl bringt Ihnen keinen Vorteil, wenn der größte Teil davon nicht Ihrer Zielgruppe entspricht. Legen Sie Ihr Augenmerk darauf, wie viele Partnervorschläge Ihnen unterbreitet werden, ob diese wirklich Ihren Vorgaben entsprechen und wie viele Mitglieder übrigbleiben, nachdem Sie Ihre gewünschten Filter gesetzt haben. Beispielsweise haben regionale Partnerbörsen logischerweise weniger Mitglieder als deutschland- oder weltweite Portale: Doch wenn Sie einen Partner in der Nähe suchen, bleibt die Auswahl letztendlich gleich groß.

     

    Gängige Funktionen, die in keiner Partnerbörse fehlen sollten, sind neben dem psychologischen Persönlichkeitstest und den darauf basierenden Partnervorschlägen auch eine gute Suchfunktion mit detaillierten Filtermöglichkeiten und eine Auswahl an Emojis. Letzteres mag zunächst banal klingen, ist jedoch die einzige Möglichkeit, beim Schreiben bildhaft Emotionen zu vermitteln. Dies kann die Kommunikation deutlich verbessern.

     

    Zusätzliche Funktionen können ein Portal deutlich aufwerten, den Spaßfaktor erhöhen und die Erfolgschancen verbessern. Beispiele für derartige Features sind das Liken von Fotos, F