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Angst – nur ein lästiges Übel?

Wer eine gängige Suchmaschine mit dem Stichwort „Angst“ füttert, könnte den Eindruck gewinnen, dass dieses Gefühl in erster Linie das Leben negativ beeinflusst und die Lebensqualität mindert. Google und Co. zeigen vor allem Selbsthilfeprogramme gegen Phobien, den Umgang mit Panikattacken und Berichte über steigende Erkrankungszahlen. 

 

Ist Angst also vor allem ein lästiges, krankhaftes Gefühl, das es zu überwinden und loszuwerden gilt?

 

Dieser Beitrag widmet sich dem unbeliebten menschlichen Gefühl und zeigt seine verschiedenen Facetten. 

Blutige Puppe mit FEAR Schriftzug
Blutige Puppe mit FEAR Schriftzug

Unsere Beiträge sind sehr ausführlich. Bitte nutzen Sie daher zur besseren Navigation das Inhaltsverzeichnis. Sollten Sie ergänzende Anregungen oder eigene Erfahrungen zum Thema besitzen? Freuen wir uns natürlich sehr über ein entsprechendes Kommentar am Ende des Beitrages.  

Wir wünschen eine inspirierende Lektüre!

Inhaltsverzeichnis
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    Eine globale menschliche Erfahrung

     

    Der Amerikanische Psychologe Paul Ekman hat seine wissenschaftliche Laufbahn der Erforschung der menschlichen Emotionen gewidmet. Er fand sechs grundlegende Gefühlszustände, die die Menschen in allen Kulturen auf gleiche Weise ausdrücken und entsprechend durch den Gesichtsausdruck erkennen. Diese „basic emotions“ sind: Freude, Wut, Trauer, Ekel, Überraschung und ANGST. 

     

    Die Tatsache, dass Menschen auf der ganzen Welt dieses Gefühl kennen, zeigt, wie tief es mit dem Leben verknüpft ist. Es lohnt sich also, das Gefühl besser zu verstehen und es womöglich sogar steuern zu lernen. 

     

    Angst kann unterschiedliche Formen annehmen: Diffuse Unsicherheit oder Furcht vor einer bestimmten Situation (z. B. Prüfungsangst) oder einem Objekt (z. B. Angst vor Spinnen). Neben dieser negativ erlebten Angst gibt es einen lustvollen Zustand, den Menschen aktiv herbeiführen: den Thrill, die Lust am Abenteuer. Wer sich an ein Bungee-Seil binden lässt, erlebt vor dem Absprung intensive Angst. Der Moment, in dem sich das Seil spannt und den Fall abbremst, setzt der Angst ein Ende. Die Anspannung weicht einer Euphorie. Diese Erfahrung ist so berauschend, dass Einige sie immer wieder herbeiführen.

     

     

    Warum heißt Angst eigentlich Angst?

     

    Angst steht für ein beklemmendes Gefühl. Entsprechend hat sich der Begriff aus dem Vorläufer der Deutschen Sprache – dem indogermanischen  anghu (eng) – entwickelt. Im Mittelalter wurde daraus anxt. Auch der lateinische Sprachraum kennt dieses Gefühl der Bedrängnis und nennt es angustus oder angusta. 

     

    Diese Bedrängnis und Enge spiegelt einerseits das körperliche Empfinden: Die Kehle ist wie zugeschnürt, das Atmen fällt schwer durch eine Enge in der Brust. Gleichzeitig weist sie auf gefährliche oder ausweglos erscheinende Situationen: Das Leben ist in Gefahr, der Mensch gerät in Bedrängnis.

     

    Im englischen Sprachgebrauch hat sich der Begriff der German Angst etabliert. Damit ist nicht gemeint, dass die Deutschen besonders ängstlich wären. Vielmehr bezeichnet er die deutsche Zögerlichkeit, die auch als Gründlichkeit interpretiert wird.

     

    Nach diesen Ausflügen in die Geschichte des Wortes, erklären die nächsten Abschnitte, wie dieses Gefühl entsteht.

     

     

    Angst – die körperlichen Reaktionen

     

    Angst verändert den physischen Zustand. Der Organismus schaltet in einen Kampf-oder-Flucht-Modus – wodurch er den Menschen auf eine existenzbedrohende Situation vorbereitet.

    Infografik Angstkreis

    Angstkreis | Grafik: ALL4SINGLES  | Quelle: https://de.wikipedia.org

    Infografik Angstkreis

    Angstkreis | Grafik: ALL4SINGLES  | Quelle: https://de.wikipedia.org

    • Aufmerksamkeit und Wachsamkeit nehmen zu, um die potenzielle Gefahr rasch wahrzunehmen. 
    • Seh- und Hörvermögen werden ebenfalls aus diesem Grund sensibler.
    • Die Muskelspannung nimmt zu, um schneller reagieren zu können.
    • Verdauungsorgane werden in ihrer Tätigkeit gehemmt. Die Energie fließt vorrangig in die Muskulatur von Armen und Beinen, die zum Kämpfen und Fliehen gebraucht werden. 
    • In der Folge können Übelkeit und Verdauungsbeschwerden auftreten.
    • Die Atemfrequenz steigt, um dem Körper ausreichend Sauerstoff zur Verfügung zu stellen.
    • Über die Haut sondert der Körper Schweiß mit speziellen Molekülen ab. Der Duft dieser Stoffe wird von anderen Menschen unbewusst wahrgenommen und versetzt sie ebenfalls in Alarmbereitschaft.

    Wie entstehen diese Reaktionen?

     

    Von der Wahrnehmung zum Gefühl

     

    Damit der Körper in den Angst-Modus mit den genannten Reaktionen schaltet, braucht er ein entsprechendes Signal. Und das kommt aus dem Gehirn. 

     

    Für die Angstverarbeitung stehen im Gehirn zwei Systeme bereit: ein schnelles, dafür ungenaueres und ein langsameres, dafür exakter arbeitendes System. Vereinfacht lässt es sich folgendermaßen erklären: 

     

    Der Mandelkern – auch Amygdala genannt – ist Teil des Limbischen Systems. Das Limbische System ist für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig. Die Amygdala ist die zentrale Schaltstelle, wenn es um die Verarbeitung von Angst geht. Hier entscheidet sich in der Zeit eines Wimpernschlags: Ist der wahrgenommene Reiz gefährlich für den Organismus?

     

    Wird der Reiz als Gefahr eingeschätzt, aktiviert die Amygdala weitere Hirnregionen, zum Beispiel den Hirnstamm und den Hypothalamus. Der Hirnstamm steuert Atmung und Kreislauf, der Hypothalamus beeinflusst das vegetative Nervensystem und sorgt dafür, dass die Nebennierenrinde Adrenalin ausschüttet. – Der Körper ist in Alarmbereitschaft.

     

    Der renommierte Forscher Joseph LeDoux von der New York University erklärt das Prinzip sinngemäß so: „Sobald du dich in Gefahr befindest, reagierst du bereits. Die Evolution denkt für dich.“

     

    Die Aktivität der Amygdala gleicht einem Donnerschlag – plötzlich, intensiv und rasch nachlassend. Für die erste, grobe Reaktion ist das angemessen. Im zweiten Schritt schaltet sich der frontale Kortex hinzu. Die Situation wird noch einmal – diesmal detaillierter – bewertet, und zwar auf ihre Konsequenzen hin. Vom Ergebnis der Bewertung hängt ab, ob sich der Organismus annähert oder versucht, den Reiz zu vermeiden.

     

    Wie diese zwei Systeme konkret arbeiten verdeutlicht dieses Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie schlafen alleine in einem großen, fremden Haus. Nachts wachen Sie auf und hören, wie sich jemand am Fenster des Nebenzimmers zu schaffen macht. Dieses Geräusch aktiviert den Gefahrenmodus.  Sie geraten in Panik. Sie fassen Ihren Mut zusammen und betreten mit einem Lampenschirm bewaffnet das andere Zimmer – und sehen eine Katze vor der Balkontür sitzen, die an die Scheibe trommelt. Im ersten Moment wussten Sie nicht, ob das Geräusch gefährlich ist oder nicht. Die grobe Erstbewertung signalisierte Gefahr. Die zweite, bewusste Wahrnehmung signalisierte „Entwarnung“. Wenn Sie eine weitere Nacht in diesem Haus verbringen, werden Sie bei einem Geräusch nicht mehr sofort in Panik geraten – zumindest nicht, solange Ihre Amygdala funktioniert. 

     

    Denn: Sie spielt nicht nur eine wichtige Rolle bei der ersten Reaktion auf eine Gefahr. Sie ist auch dafür verantwortlich, dass das Individuum sich an eine Gefahr erinnert und sie im wiederholten Fall noch schneller erkennt und besser reagieren kann. Interessant dabei ist: Bei einigen Erkrankungen wie Gehirntumoren oder speziellen Formen der Epilepsie muss die Amygdala operativ entfernt werden. Die Betroffenen schaffen es nicht mehr, einen Zusammenhang zwischen einem Warnsignal und einer Gefahr herzustellen. 

     

     

    Schneller geht es kaum

     

    Die Forscher sind sich einig, dass die Nervenzellen im Gehirn, die an der Entstehung von Emotionen beteiligt sind, Informationen extrem schnell verarbeiten und weiterleiten. Wir sprechen hier von wenigen Millisekunden. Dieses Tempo scheint auch notwendig – schließlich sollen mögliche Gefahren schnellstmöglich erkannt werden, sodass der Mensch entsprechend reagiert. Obwohl diese Prozesse so schnell und unbewusst ablaufen, dringen die damit einhergehenden Gefühle zum Bewusstsein durch. Und zwar dann, wenn die Informationen in der Großhirnrinde (Neokortex) ankommen, also – wie beschrieben – im Rahmen des zweiten Bewertungsprozesses.
    (Quelle: Universität Gießen, Prof. Vaitl.
    http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2006/3693/pdf/Vaitl_GU_39_06.pdf)

     

     

    Umgang mit Angst im Alltag

     

    Jeder Mensch verfügt ein individuelles Repertoire an Reaktionen auf angstauslösende Reize. Diese Verhaltensweisen lernt er in erster Linie während der Kindheit von seinen Bezugspersonen. Im Laufe des Lebens passt er die Strategien an seine Erfahrungen an und lernt neue dazu.  Die folgende Grafik veranschaulicht, wovor sich die Deutschen am meisten fürchten.

    DIagramm: Wovor fürchten sich die Deutschen

    Wovor fürchten sich die Deutschen ? | Grafik: ALL4SINGLES  | Quelle: https://de.statista.com

    DIagramm: Wovor fürchten sich die Deutschen

    Wovor fürchten sich die Deutschen? | Grafik: ALL4SINGLES | Quelle: https://de.statista.com

    Am weitesten verbreitet sind folgende Angst-Reaktionen:

    • Die Person vermeidet die Angst auslösenden Situationen, Orte oder Personen. Dies ist grundsätzlich von der Natur so gewollt. Schließlich soll der Mensch sich nicht sehenden Auges in Gefahr bringen. Übertriebendes Vermeidungsverhalten führt allerdings zu Isolation und hindert die Betroffenen daran, ihren Alltag zu bewältigen.
    • Manchmal sind Angstgefühle peinlich und werden heruntergespielt. Das Bagatellisieren wird zum Beispiel im Schwimmbad auf dem Sprungturm praktiziert. Der Junge möchte sich und seinen Freunden nicht eingestehen, wie sehr er sich vor dem Sprung vom 5-Meter-Turm fürchtet.
    • Verdrängen gilt als kurzfristig wirksame Anti-Angst-Strategie. Das gilt vor allem für Umstände, denen die Person nicht ausweichen kann. Ein Beispiel dafür wäre eine Prüfungssituation.
    • Übertriebene Sicherungsvorkehrungen werden genutzt, um sich selbst zu beruhigen. Ein Beispiel: Vor der Abfahrt in den Urlaub kontrolliert die Mutter mehrmals, ob wirklich alle elektrischen Geräte ausgeschaltet, alle Fenster geschlossen und alle Türen mehrmals abgesperrt sind.
    • Durch die Normalisierung der Angst rückt der Betroffene seine als unangenehm und herausragend wahrgenommene Emotion in ein anderes Licht. Er versucht sich selbst einzureden, dass jeder Mensch sich manchmal fürchtet und dass Angst zu haben normal ist. 

    Nützliche und krankhafte Angst

     

    Auch wenn wir heute keinen Säbelzahntiger mehr fürchten müssen, hat Angst im modernen Alltag  ihre Berechtigung. Sie warnt uns auch heute noch vor Gefahren – vom herannahenden Auto bis zur Vermeidung von als unheimlich empfundenen Gegenden oder Menschen. 

     

    Sie kann noch etwas anderes, nämlich einen Menschen zu Höchstleistungen führen. Das ist der Fall, wenn sie sich in Form von Lampenfieber oder als Aufregung im Vorfeld einer Prüfung zeigt. Eine gewisse Dosis Angst fördert Leistung, zu viel Angst blockiert. 

     

    Der ehemalige Extrembergsteiger Reinhold Messner bezeichnet sich als eher ängstlich-vorsichtigen Menschen. Er ist davon überzeugt, dass er seine vielen Expeditionen nur deshalb überlebte, weil er auf seine Angst gehört hat.

     

     

    Wann wird aus dem nützlichen Gefühl etwas Krankhaftes?

     

    Angst- und Panikstörungen zeichnen sich dadurch aus, dass intensive Angstreaktionen ohne erkennbare Ursache auftreten oder die Reaktion im Hinblick auf den Auslöser überzogen ausfällt. 

     

    Dieses meist unerwartete und heftige Gefühl ist durch den Betroffenen nicht beeinflussbar und schränkt das berufliche und soziale Leben zum Teil massiv ein.

    Typische Symptome sind:

    • Schwitzen
    • Herzrasen
    • Zittern der Hände und Beine
    • Atembeschwerden
    • Übelkeit
    • Benommenheit, Angst zu sterben

    Die Psychologie und Medizin diagnostizieren eine krankhafte Angst auf der Grundlage des ICD-10, dem Diagnosekatalog der Weltgesundheitsorganisation WHO. Dort werden folgende Angststörungen aufgeführt:

     

    • Phobien (ICD-Code F40.- ff.): In dieser Gruppe von Störungen tritt die Angst ausschließlich oder vor allem in klar definierbaren, im Grunde ungefährlichen Situationen auf. Als Folge vermeidet der Betroffene diese Situationen oder er erträgt sie mit Furcht. Dazu zählen die Agoraphobie, also die Angst vor dem öffentlichen Raum und vor Menschenansammlungen. Des Weiteren die Soziale Phobie, die Furcht vor der kritischen Betrachtung durch andere Menschen und damit die Vermeidung sozialer Kontakte. In diese Kategorie fallen auch spezifische Phobien, etwa die Angst vor bestimmten Tieren (Spinnen), vor Höhe oder Flugangst.

     

    • Andere Angststörungen (ICD-Code F41.- ff.): Bei diesen Störungen tritt die Angst als Hauptsymptom und Auslöser auf, ohne auf eine bestimmte Umgebungssituation bezogen zu sein. Hierzu zählt die Panikstörung, die sich in wiederkehrenden schweren Angstattacken (Panik) äußert, sowie die Generalisierte Angststörung. Das ICD beschreibt diese Erkrankung so: „Die Angst ist generalisiert und anhaltend. Sie ist nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt, oder auch nur besonders betont in solchen Situationen, sie ist vielmehr "frei flottierend".

     

    Angststörungen zählen neben Depressionen und Sucht zu den häufigsten psychischen Krankheiten. Etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung erkranken einmal im Laufe ihres Lebens.

    Ein wichtiger Hinweis: Haben Sie den Verdacht, dass Sie an einer Angststörung oder einer anderen psychischen Erkrankung leiden, vereinbaren Sie unbedingt einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Er wird Sie beraten und gegebenenfalls an einen Facharzt überweisen.

    Dieser Beitrag dient als Information und ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. 

     

     

    Wie entstehen Angststörungen?

     

    Die Forschung geht davon aus, dass mehrere Faktoren den Ausbruch einer Angststörung beeinflussen

     

    So spielen einmal die Gene eine wichtige Rolle. Studien mit Zwillingspaaren und Familien ergaben, dass nahe Verwandte eines Erkrankten ein zwei- bis dreifach höheres Risiko aufweisen, ebenfalls eine Angststörung zu entwickeln.  

     

    Darüber hinaus kann natürlich das Angst-Netzwerk rund um die Amygdala aus dem Takt geraten. Hier steht einerseits ein Ungleichgewicht der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin im Verdacht, die Angstattacken auszulösen. Andererseits kann es auch passieren, dass die Angstreaktion der Amygdala überschießt, weil die zweite Bewertungsschleife über das Stirnhirn die Amygdala-Aktivität nicht ausreichend hemmt und es zu immer neuen Angst-Schüben kommt. Man kann sich das wie einen Zug vorstellen, der immer im Kreis fährt, weil eine Weiche nicht richtig funktioniert.

     

    Ein weiter Aspekt ist das Lernen. Angst – oder besser – ängstliches Verhalten kann ein Kind von seinen Bezugspersonen übernehmen. Kinder sind Meister darin, die Menschen in ihrem Umfeld ganz genau zu beobachten. Sie nehmen zum Beispiel wahr, dass die Mutter immer sehr aufgeregt und gestresst ist, bevor sie das Haus verlässt. Das Kind schließt daraus: Draußen ist es gefährlich. Auf dieser Basis kann sich ein ängstliches Verhalten entwickeln. 

     

    [An dieser Stelle ist ein kurzer Einschub nötig: Als Elternteil müssen Sie sich trotzdem nicht unnötig sorgen und Ihr Verhalten ständig kontrollieren. Kinder lernen nicht nur von Ihnen, sondern auch von anderen Kinder in der Kita, von Erziehern und Großeltern. Auf diese Weise werden negative Lerneffekte auch ausgeglichen. Als Elternteil mit einer psychischen Erkrankung stellt sich die Situation anders dar: Sie sollten sich unbedingt professionelle Unterstützung holen.]

     

    Das Problem von Angststörungen ist der große Leidensdruck, der bei den Betroffenen entsteht. Da ist auf der einen Seite die intensive Angstreaktion, der Organismus steht unter Strom, befindet sich in höchster Alarmbereitschaft. Dieser Zustand ist für den Betroffenen extrem anstrengend. Zusätzlich entsteht eine „Angst vor der Angst“ – ein Teufelskreis. Die Person kann ihre körperlichen Reaktionen nicht einschätzen: Bin ich krank, habe ich einen Herzinfarkt? Bilde ich mir das allein nur ein? Bin ich verrückt? – Dies sind die klassischen Fragen, mit denen Angstpatienten in eine Praxis kommen.

     

     

    Therapie von Angststörungen

    Angst und Mut Brücke
    Angst und Mut Brücke

    Angst und Mut Brücke | Quelle: © fotomek - Adope Stock

    Im ersten Schritt müssen körperliche Ursachen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder eine Fehlfunktion der Schilddrüse ausgeschlossen werden. 

     

    Liegen den Symptomen keine körperlichen Erkrankungen zugrunde, kann der Psychologe oder Facharzt eine Angststörung diagnostizieren. 

     

    In ganz schweren Fällen verordnet er dem Patienten nach Rücksprache vorübergehend die Einnahme eines Antidepressivums. Das Medikament unterstützt und beschleunigt die Genesung.  

     

    Eine Psychotherapie ist in jedem Fall zu empfehlen. Dort erfährt der Betroffene, welche Dynamik etwa der Panikattacke zugrunde liegt und er kann seine Symptome besser einordnen. Das Wissen um diese Abläufe bedeutet für die Patienten bereits eine enorme Erleichterung. Es hilft ihm, bewusst aus dem Angst-Kreislauf auszusteigen. Denn: Panikattacken schaukeln sich hoch, wie das folgende Beispiel zeigt: Ein Mann erleidet erstmals abends im Bett eine solche Attacke. Das Herz rast, er atmet schwer. Die Symptome kennt er nicht, sie machen ihm Angst. Diese Angst verstärkt die Panik, das Atmen wird noch schwerer, er fühlt sich benommen, befürchtet, das Bewusstsein zu verlieren. Diese Angst verstärkt die Panik noch weiter. Der Mann empfindet Todesangst.

     

    Wenn der Patient diesen Teufelskreis erkennt, stoppt er damit das Hochschaukeln und die Panikattacke fällt weniger heftig aus. Zusätzlich kann der Betroffene eine Entspannungsmethode lernen, um sein Stressniveau zu reduzieren. Dies ist im Falle einer Angststörung enorm wichtig, weil das Nervensystem durch die häufige Anspannung übermäßig in Anspruch genommen wird. Vielleicht belasten den Patienten private oder berufliche Probleme. Gemeinsam mit dem Therapeuten kann er während der Behandlung dafür eine Lösung erarbeiten.

     

     

    Angst im Tierreich – Unterschiede zum Menschen?

     

    Wenn es um Gefühle oder gar Bewusstsein bei Tieren geht, steht die Wissenschaft in verschiedenen Bereichen noch ziemlich am Anfang. Das hat zwei Gründe: Zum einen verfügen die Forscher erst seit relativ kurzer Zeit über Geräte und Techniken, mit denen sie das Hirn und seine Funktion  untersuchen können. Das menschliche Gehirn gilt als das komplexeste Organ der Natur, es zu verstehen ist dementsprechend herausfordernd. Klar, dass sich die Wissenschaft zunächst auf diese Aufgabe konzentrierte.

     

    Zweitens betrachtet sich der Mensch aufgrund seiner Kultur und technischen Errungenschaften als eine Art „Krone der Schöpfung“. Lange Zeit – und die ist noch nicht überall vorbei – billigte man Tieren keine Gefühle zu. 

     

    Die Erfolge des Homo Sapiens stehen jedoch nicht im Widerspruch zu der Tatsache, dass unser Organismus als Ganzes sich kaum von anderen Säugetieren unterscheidet. Genetisch liegen wir nur ein Prozent vom Schimpansen und zehn Prozent vom Hausschwein entfernt.

     

    Die Natur hat den Menschen mit einer Besonderheit ausgestattet, die ihm seine einzigartige Entwicklung erlaubte: Ein Daumengelenk, das als Kugelgelenk den anderen Fingern quasi gegenüberliegt. Damit konnte der Mensch gezielter und feiner greifen, als alle anderen Lebewesen.  Im Zuge dessen baute der Homo Sapiens ausgeklügelte Werkzeuge und erschloss sich immer mehr und nährstoffreichere Nahrungsquellen. Dies wiederum kam der Entwicklung des Gehirns zugute. 

     

    Und trotzdem: Auch im Hundehirn zeigen sich Aktivierungsmuster im limbischen System, wenn das Tier Angst hat. Nichts anderes passiert beim Menschen. (Quelle: Andrea Puppe, Freie Universität Berlin)

     

     

    Angst in der modernen Gesellschaft

     

    Soziologen wie Ulrich Beck oder Heinz Bude stellen fest, dass sich westliche Gesellschaften seit einigen Jahrzehnten vermehrt mit Ängsten auseinandersetzen mussten. Als Auslöser für die vermehrte Angst identifizieren sie das Zusammentreffen mehrerer Faktoren: Zum einen die zunehmende Bedrohung durch Terrorismus, Klimaveränderung und nukleare Katastrophen. Dazu gesellt sich die komplexe und immer weniger überschaubare Welt, die durch den Zusammenbruch des Ostblocks und den technischen Fortschritt entstand. 

     

    Das Problem sehen die Forscher darin, dass Angst die Tendenz hat, sich auf andere Bereiche auszubreiten. In der Psychologie spricht man von Generalisierung. Eine umfassende Studie für den Zeitraum zwischen 1980 und 2010 konnte diese Annahmen nicht bestätigen. (Quelle: Dehne, Max (2016): Soziologie der Angst: Konzeptuelle Grundlagen, soziale Bedingungen und empirische Analysen . Springer VS Verlag.)

     

    Diese Ergebnisse können darauf hinweisen, dass der Mensch sehr anpassungsfähig ist und über effektive Strategien im Umgang mit Angst verfügt. Gleichzeitig ist die Bereitschaft, offen über Gefühle zu sprechen in der Bevölkerung gestiegen. Deshalb scheint es möglicherweise so, als würden Ängste zunehmen.

     

    Angst und Beziehung

     

    Ängste treten natürlich auch im Zusammenhang mit Beziehungen auf. In der klinischen Psychologie gibt es dafür keine Diagnose. Die Soziale Phobie passt hier nur bedingt. Trotzdem können derartige Probleme das Leben massiv beeinflussen. 

     

    Darum versuchen wir, hier über die wichtigsten Themen aufzuklären und Lösungsstrategien aufzuzeigen.

     

     

    Angst vor einer Beziehung – Absolute Beginners

     

    Stellen Sie sich vor, ein Mann mit 30 Jahren hatte noch keine Freundin und noch nie Sex. Er lebt nicht im Zölibat und möchte auch nicht unbedingt jungfräulich in die Ehe gehen. 

     

    Ist es da nicht mehr als verständlich, wenn er Angst vor Nähe und Intimität entwickelt? Mit seinen Freunden kann er darüber wahrscheinlich nicht sprechen. Er schämt sich und verdrängt das Problem. Wird er nach seiner Freundin gefragt, erzählt er vielleicht von einem One-Night-Stand, der in Wirklichkeit nicht stattgefunden hat. Die „Richtige“ sei ihm halt noch nicht begegnet oder er wäre beruflich gerade so eingespannt, dass ihm für eine Beziehung sowieso keine Zeit bleibt.

     

    Er meldet sich vielleicht bei einer Partnerbörse an und sehnt sich nach einer Partnerin. Doch sobald sich ein Kontakt anbahnt und ein erstes Treffen ansteht, bricht er die Verbindung ab. 

     

    Eine solche Hürde alleine zu überwinden bedeutet eine große Herausforderung. Im Internet gibt es verschiedene Foren und Chatgruppen für Betroffene, um sich auszutauschen. Das größte Forum ist der Absolute Beginner Treff (https://www.abtreff.de/). 

     

    Das Klischee der „alten Jungfer“, die keinen Mann abbekommen hat oder des „ewigen Junggesellen“, der immer noch bei der Mutter wohnt, entspricht nicht der Realität. Menschen ohne oder kaum Beziehungserfahrung finden sich in allen gesellschaftlichen Schichten – vom Piloten bis zum Arbeitslosen, von der Steuerberaterin bis zur Küchenhilfe. 

     

    Warum klappt es nicht mit der Partnerschaft? – Der Autor Arne Hoffmann nennt in seinem Buch „Unberührt: Menschen ohne Beziehungserfahrung“ unter anderem folgende Gründe:

    • zu hohe, unrealistische Erwartungen an eine Partnerschaft
    • Schüchternheit
    • Mobbing oder Missbrauchserfahrungen in der Kindheit/Jugend
    • Zufälliges Zusammentreffen ungünstiger Lebensumstände
    • Probleme auf andere Menschen zuzugehen und Kontakte zu knüpfen

    Körpertherapeuten und Sexualberater können Betroffene dabei unterstützen, die Hürden zu überwinden und eine Beziehung aufzubauen.

     

     

    Ängste in der Beziehung

     

    Angst begleitet uns Menschen in allen Lebenslagen. So können auch innerhalb einer Beziehung Ängste auftreten – von der Befürchtung verlassen zu werden, über die Angst, der Verantwortung als Partner und Elternteil nicht gerecht zu werden, bis zur Sorge, sich für „den Falschen“ entschieden zu haben.

     

    Eine Beziehung ohne Momente oder Phasen mit Sorgen, Ängsten und Zweifeln gibt es nicht. Wichtig ist, wie wir damit umgehen. 

     

    Treten solche Themen auf, sollten Sie mit vertrauten Personen darüber sprechen. Manchmal reichen ein paar Sätze und die Sorgen lösen sich in Luft auf. Vielleicht reicht es auch, dass Sie wissen: Sie sind mit diesen Sorgen nicht alleine. (Fast) alle Männer und Frauen kennen diese Gefühle.

    Wenn Sie diese Sorgen mit sich herumtragen, befinden Sie sich in bester Gesellschaft:

    • Angst vor sexueller Enttäuschung oder sexuellem Versagen
    • Angst, verlassen zu werden
    • Angst, betrogen zu werden
    • Angst vor einem Liebes-Aus bzw. einer Trennung

    Die zentrale Frage lautet: Gibt es einen konkreten Anhaltspunkt oder Auslöser für Ihre Sorgen? Psychologischen Schätzungen zufolge sind 80 Prozent der täglichen Sorgen unnötig. Die restlichen 20 Prozent sollten Sie ernst nehmen. Wenn Sie also beispielsweise den Eindruck haben, dass Ihre Partnerschaft in Gefahr ist, sprechen Sie darüber. Nur ein ehrlicher Austausch führt zum Erfolg. Falls Sie im Verlauf Ihrer Gespräche erkennen, dass Sie sich in einer Sackgasse befinden, helfen Paartherapeuten, wieder Klarheit zu gewinnen und eine Lösung zu finden. 

     

     

    Ängste von Singles

     

    Auch Singles plagen immer wieder Zweifel und Sorgen. Als Neu-Single steht die Sorge, wie man denn nun alleine zurechtkommt an erster Stelle. Denn meist verabschiedet sich mit einer Beziehung auch der gemeinsame Freundeskreis. 

     

     

    Wie finde ich nach einer Trennung neue Freunde?

     

    Hier hilft es vielleicht sich klar zu machen: Wirklich gute Freundschaften überstehen eine Trennung  – und einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen braucht etwas Zeit, ist jedoch immer möglich. Die Schwierigkeit liegt meist woanders: Sie müssen einerseits eine Trennung verkraften – und die ist immer für beide Seiten auch schmerzhaft – und gleichzeitig erkennen Sie vielleicht, dass Menschen, die Sie als Freunde betrachtet haben, sich von Ihnen distanzieren. Die Enttäuschung sitzt oft tief. Geben Sie sich etwas Zeit, um damit fertig zu werden. Dabei ist besonders wichtig: Verharren Sie nicht in einer passiven Haltung. Damit schaden Sie sich selbst am meisten. Vielmehr geht es darum, die Realität zu akzeptieren wie sie ist. Die edle, tiefe und lebenslange Freundschaft existiert meist nur im Film. Menschen sind liebenswert und widersprüchlich. Eine Freundschafts-Garantie gibt es nicht. 

     

    Deshalb ist es so wichtig, dass Sie derartige Erfahrungen Sie nicht dazu verleiten, das Vertrauen in andere zu verlieren oder gar sich frustriert oder verbittert zurückzuziehen. Falls Sie merken, dass Sie alleine mit dem Thema nicht zurechtkommen, suchen Sie sich therapeutische Unterstützung. Tiefe Verletzungen können zu Verbitterung führen. Damit geht viel Lebensqualität verloren und das muss nicht sein.

     

    Allen Alleinlebenden – unabhängig davon, ob sie aktiv nach einer Partnerschaft suchen –  schwirren immer wieder Gedanken wie: Finde ich nochmal einen Menschen, in den ich mich verlieben kann? – Oder, wenn Sie schon lange ohne Partner durchs Leben gehen: Bin ich überhaupt noch beziehungsfähig?

     

    Hier eine Erfahrung aus dem Umfeld der Autorin: Eine Freundin betreibt ein Café in der Nähe einer Seniorenresidenz der gehobenen Klasse. Die Betreiberin erlebt regelmäßig, wie Senioren im fortgeschrittenen Alter (75+) peinlich berührt und mit leuchtenden Augen von einer neuen Liebe berichten. Keiner von ihnen hatte damit gerechnet, sich noch einmal „wie ein Teenager“ zu fühlen. 

     

    Die Geschichte soll zeigen: Liebe hat kein Verfallsdatum und niemand ist grundsätzlich beziehungsunfähig.

     

     

    Bindungsangst bei Männern und Frauen: Gibt es Unterschiede?

     

    „Ich möchte gerade keine Beziehung. Eine Freundschaft-Plus oder eine lockere Affäre kann ich mir schon vorstellen.“ – Diese Ansage kann der Wahrheit entsprechen oder als Ausweichmanöver dienen. Es gibt Phasen im Leben, die nicht dafür geeignet sich, um eine neue Beziehung einzugehen. Das kann eine anstehende Scheidung sein, eine intensive berufliche Herausforderung oder die Erkenntnis, im Single-Dasein das momentan passendste Lebensmodell gefunden zu haben. 

    Genauso können sich dahinter auch Ängste verbergen. Offene Beziehungsmodelle verbergen möglicherweise, dass sich eine Person nicht auf eine enge, verbindliche Beziehung einlassen kann. 

     

     

    Gründe für Bindungsangst

     

    Das Gemeine bei Bindungsängsten: Männer, genauso wie Frauen, sehen sich selbst auf Partnersuche und glauben, einfach noch nicht der passenden Person begegnet zu sein – und lassen sich auf eine wenig verbindliche Übergangsbeziehung ein. Kurz- und mittelfristig fühlen sich die Betroffenen durchaus gut.

     

    Für die Übergangs-Partner keine sehr angenehme Position. Sogar wenn sie um die Situation wissen, lassen sich vor allem Frauen auf solche Konstellationen ein. Sie hoffen, den Partner doch noch „von seinen Verletzungen zu heilen“  oder echte Gefühle in ihm zu wecken. In den meisten Fällen scheitern sie. 

     

    Ängste lassen sich nicht wegdiskutieren. Leidet jemand an Bindungsangst, steckt eine tiefere Verletzung dahinter. Um sie zu heilen, braucht der Betroffene viele positive Erfahrungen, oft über einen langen Zeitraum hinweg. 

     

    Manche Menschen (Männer und Frauen) neigen dazu, widersprüchliches Verhalten beim Wunschpartner oder dessen Unfähigkeit, sich zu entscheiden, als Ansporn zu nutzen. Sie kämpfen für die Beziehung und investieren entsprechend viel Zeit und Gefühl. 

     

    Das Risiko, enttäuscht zu werden ist in diesen Fällen sehr hoch. Denn: Bindungsangst kann nur der Betroffene selbst überwinden, wenn er sich dessen bewusst ist und aktiv daran arbeitet. 

     

     

    Auslöser – so entsteht Bindungsangst

     

    Dass emotionale Nähe gefährlich sein kann, lernen manche Betroffene bereits während der Kindheit: Wächst ein Kind mit einer abweisenden oder sehr dominanten Mutter auf, lernt es nicht, dass emotionale Nähe angenehm sein und Geborgenheit vermitteln kann. Das gilt auch bei grober Vernachlässigung. 

     

    Hier ist anzumerken, dass die Rolle der Mutter trotz ihrer Wichtigkeit auch nicht überbewertet werden darf. Kinder leben nicht mit ihren Eltern in sozialer Isolation. Sie sammeln Bindungserfahrungen mit unterschiedlichen Menschen wie Freunden, Erziehern, Lehrern, Großeltern, Tanten und Onkeln. Eine negative Mutter-Kind-Bindung führt deshalb nicht zwangsläufig zu Bindungsängsten oder gar Bindungsstörungen. 

     

    Auch eine schwierige Beziehung zwischen den Eltern kann Beziehungsängste fördern. Kinder lernen vor allem durch Beobachten und Nachahmen – sie adaptieren auch den elterlichen Bindungsstil. 

     

     

    Hinweise auf Bindungsangst

     

    Meistens senden bindungsängstliche Menschen widersprüchliche Gefühle aus. Sie sehen sich nach einer Beziehung, sobald sie in greifbare Nähe rückt, ziehen sie sich wieder zurück. Diese Ambivalenz kann für das Gegenüber sehr anstrengend und verwirrend sein. 

     

    Um eine Beziehung zu torpedieren, gibt es eine Palette an Möglichkeiten. Hier einige Verhaltensweisen, die auf eine Bindungsangst hindeuten können. Nicht müssen.

    • Lässt die erste Verliebtheit nach, bricht der Betroffene die Beziehung unerwartet und plötzlich ab. Stichwort: Ghosting.
    • Fehlendes Verantwortungsbewusstsein: Pflichten und Erwartungen des Partners lösen unangenehme Gefühle aus und führen zu einem Fluchtreflex.
    • Nach einer intensiven Nähe, provoziert der Betroffene gezielt einen Streit, um Distanz zu schaffen.
    • Menschen verlieben sich immer in unpassende oder unerreichbare Partner.

    Fazit: Angst ist Teil des menschlichen Erlebens. Sie warnt uns vor Gefahren und wird in manchen Fällen zur Belastung. Menschen, die sensibel auf Reize reagieren, sollten sich selbst schützen, indem Sie zum Beispiel ihren Medienkonsum kritisch hinterfragen und – das gilt für uns alle –  den gesunden Menschenverstand einsetzen und nicht kritiklos alles annehmen.

    Alles Gute für Sie!

     

    Zum Weiterlesen:

    Der Klassiker: Riemann, Fritz (2019): Grundformen der Angst. 45. Auflage. Ernst Reinhard Verlag.

    Gesellschaftsanalyse: Bude, Heinz (2014): Gesellschaft der Angst. Hamburger Edition.

    Auf dem aktuellen Stand: Hüther, Gerald (2020): Wege aus der Angst. Über die Kunst, die Unvorhersehbarkeit des Lebens anzunehmen. Vandenhoek und Ruprecht. 

    Angststörung: Morschitzky H (2009). Angststörungen: Diagnostik, Konzepte, Therapie, Selbsthilfe. Springer Verlag.

    Stahl, Stefanie (2020): Vom Jein zum Ja!: Bindungsängste überwinden und endlich bereit sein für eine tragfähige Partnerschaft. Verlag Kailash.

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    Susanne Schmieder

    Autorin: Susanne Schmieder

    Psychologin
    Mit Worten jonglieren, den richtigen Ton treffen und die Leser wertvoll informieren - das macht mir großen Spaß. Als Diplom-Psychologin verfasse ich hilfreiche und nützliche Fachartikel. Das bedeutet für mich Faszination und Herausforderung zugleich.

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